Frühlingstal 2006

Auf den Spuren des Frühlings in Südtirol

Am Samstag, 18. März fuhr ein Bus aus dem frostigen Innsbrucker Morgen auf der Suche nach dem Frühling nach Süden. In Montiggl bei Kaltern angekommen, konnte man feststellen: Es war hier kaum wärmer, aber immerhin: Der See war nicht zugefroren ... 

Am anderen Ufer weckte dann das erste Leberblümchen Hoffnungen, am Eingang zum Frühlingstal folgten die ersten Frühlingsknotenblumen ("große Schneeglöckchen"), und je weiter es dann das Tal hinunterging, umso mehr Blüten wurden es - ob es wirklich, wie ursprünglich angekündigt, Millionen waren? Ein paar tausend wachsen sicher den Weg entlang, freilich noch keine Primeln, denn auch in Südtirol hat der lange Winter eine Frühlings-Verzögerung von einigen Wochen mit sich gebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der letzte Teil der Wanderung führte durch die Weinberge hinunter zum Kalterer See. Im empfehlenswerten Gasthof Geier direkt am Ufer wurde ausgiebig zu Mittag gespeist, dann ging's per Bus hinunter nach Bozen. In der Evangelischen Kirche in Gries stellte Pfarrer Sebastian Zebe das Gebäude (es ist genau so alt wie die Innsbrucker Christuskirche) und die Gemeinde vor. Dort hat in den letzten Jahren der starke Zuzug aus dem Norden bewirkt, dass jetzt von den 450 Gemeindegliedern 80 jünger als 18 Jahre sind.

Dann kommentierte Frau Marianne Rudolph-Christen die großen bronzenen Tore des katholischen Bozener Doms, die der Innsbrucker evangelische Künstler Michael Defner gestaltet hat.

 

 

 

Nach einer Pause zum Bummeln und Aufwärmen ging es dann wieder heim. Und am Sonntag konnte man auch in Nordtirol feststellen: Es ist doch Frühling geworden! Ob wir ihn am Ende aus dem Süden mitgebracht haben?

Bericht & Bilder: Bernd Hof

 

zum Seitenanfang        zurück