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Auf den Spuren des Frühlings in Südtirol Am Samstag, 18. März fuhr ein Bus aus dem frostigen Innsbrucker Morgen auf der Suche nach dem Frühling nach Süden. In Montiggl bei Kaltern angekommen, konnte man feststellen: Es war hier kaum wärmer, aber immerhin: Der See war nicht zugefroren ...
Am anderen Ufer weckte dann das
erste Leberblümchen Hoffnungen, am Eingang zum Frühlingstal folgten die ersten
Frühlingsknotenblumen ("große Schneeglöckchen"), und je weiter es dann das Tal
hinunterging, umso mehr Blüten wurden es - ob es wirklich, wie ursprünglich
angekündigt, Millionen waren? Ein paar tausend wachsen sicher den Weg entlang,
freilich noch keine Primeln, denn auch in Südtirol hat der lange Winter eine
Frühlings-Verzögerung von einigen Wochen mit sich gebracht.
Der letzte Teil der Wanderung
führte durch die Weinberge hinunter zum Kalterer See. Im empfehlenswerten
Gasthof Geier direkt am Ufer wurde ausgiebig zu Mittag gespeist, dann ging's
per Bus hinunter nach Bozen.
Dann kommentierte Frau Marianne Rudolph-Christen die großen bronzenen Tore des katholischen Bozener Doms, die der Innsbrucker evangelische Künstler Michael Defner gestaltet hat.
Nach einer Pause zum Bummeln und Aufwärmen ging es dann wieder heim. Und am Sonntag konnte man auch in Nordtirol feststellen: Es ist doch Frühling geworden! Ob wir ihn am Ende aus dem Süden mitgebracht haben? |
| Bericht & Bilder: Bernd Hof |