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Die Gemeinde im Überblick

Die Evangelische Pfarrgemeinde A.u.H.B.* Innsbruck-Christuskirche ...

Näheres entnehmen Sie bitte unserem Informationsblatt "Evangelisch in Innsbruck und Umgebung".

Informationen zu unserer Evangelischen Nachbargemeinde Innsbruck-Auferstehungskirche finden sie hier.

* A.u.H.B. = Augsburger und Helvetisches Bekenntnis = Lutherisch und Reformiert

Team

Menschen machen die Gemeinde bunt und lebendig.

Über 150 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen sich in unserer Gemeinde ein.

Dazu gibt es ein Team von Hauptamtlichen mit folgenden Aufgabenschwerpunkten:

Bild: Werner Geißelbrecht

Werner Geißelbrecht

Pfarrer - Christuskirche Saggen, Birgitz

Kontakt:

„Leben, teilen und feiern wir unseren Glauben, lassen wir uns auf Gott ein und auf die Menschen, sind wir miteinander Gemeinde Jesu. Das wünsche ich mir für die Christuskirche.“
Bild: Bernhard Groß

Bernhard Groß

Pfarrer - GZ Technikerstraße, Völs, Telfs, Seefeld

Kontakt:

„Grund und Mitte, Motivation und Verheißung unseres Gemeinde-lebens ist die Frohe Botschaft von Jesus Christus. Diese bezeugen und verkündigen wir in Wort und Tat 'frisch, fromm, fröhlich und frei'.“
Bild: Silke Dantine

Silke Dantine

Pfarrerin - Schwerpunkt Diakonie

Kontakt:

„Gemeinde ist lebendig, wenn es normal ist, anders sein zu dürfen. Denn bei Gott ist jede/r so angenommen, wie er/sie ist. Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“
Bild: Klaus Niederwimmer

Klaus Niederwimmer

Pfarrer - Kliniken und Gefängnis

Kontakt:

„Ich wünsche mir, dass dies manchmal gelingen kann: Menschen in schwierigen Zeiten – ob im Krankenhaus oder im Gefängnis – zu begleiten und sie so etwas von Gottes Nähe spüren zu lassen.“
Bild: Hannah Hofmeister

Hannah Hofmeister

Pfarrerin (Auferstehungskirche) - Altersheime

Kontakt:

„Wenn wir mal selbst nichts mehr tragen können, ist es gut zu wissen, dass Gott uns trägt. Das hat er versprochen! 'Auch bis in euer Alter bin ich derselbe und will euch tragen, bis ihr grau werdet.' (Jes. 46,4).“
Bild: Annemarie Goldbrich

Annemarie Goldbrich

Kinder- und Jugendreferentin

Kontakt:

„Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. (Ps 1,3)“
Bild: Katharina Nemec

Katharina Nemec

OEZ Veranstaltungen

Kontakt:

„Das OEZ Christuskirche als Treffpunkt für Kultur und Bildung im besonderen Rahmen: Offen Evangelisch und weit über die eigenen Gemeindegrenzen hinaus. Das liegt mir besonders am Herzen!“
Bild: Wolfgang Holl

Wolfgang Holl

Pfarrkanzlei

Kontakt:

„Wenn wir nicht an das denken, was uns trennt, sondern das sehen, was uns verbindet, ist unser Zusammenleben einfacher.“
Bild: Astrid Zehenter

Astrid Zehenter

Kirchenbeitragsstelle

Kontakt:

„Alle eure Sorgen werfet auf ihn, denn er sorgt für euch“ (1. Petr. 5,7) Das Gebet ist mir eine Hilfe für den Alltag. Ich möchte selbst stets ein offenes Ohr für die Anliegen aller Anrufenden haben.“

Lektorinnen und Lektoren

In der Evangelischen Kirche können ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Pfarrgemeinde auch Gottesdienste leiten.

Dazu bedarf es einer speziellen theologischen und praktischen Ausbildung und der Berufung durch das Presbyterium als LektorIn.

Die Chancen dieses besonderen kirchlichen Amtes liegen in der Lebens-, Berufs- und Glaubenserfahrung, die die Ehrenamtlichen in ihre Verkündigung einbringen und in der Erweiterung der Möglichkeiten der Gemeinde, Gottesdienste an verschiedenen Orten zu feiern.

In unserer Gemeinde sind derzeit folgende LektorInnen tätig:

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Wie werde ich LektorIn?

Die Vorbereitung und Fortbildung der LektorInnen auf ihren Dienst obliegt dem/der zuständigen PfarrerIn - in unserer Gemeinde Bernhard Groß.

Die Evangelische Kirche in Österreich bietet für das LektorInnenamt zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an zu Themen wie Bibelkunde, Predigtlehre, Sakramentsverwaltung, Rhetorik, etc.

Standorte

Das historische und organisatorische Zentrum unserer Gemeinde sind die Christuskirche und das Pfarrhaus im Innsbrucker Stadtteil Saggen.

Daneben gibt es noch weitere Gottesdienst- und Versammlungsorte im Westen Innsbrucks (Gemeindezentrum Technikerstraße), in Völs (Kreuzkirche Friedenssiedlung), Seefeld, Telfs und Birgitz.

Die Christuskirche ist ca. 1,5 km vom Stadtzentrum entfernt. Sie ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem eigenen Fahrzeug gut erreichbar. Der Zugang ist barrierefrei, eine induktive Höranlage, sowie ein rollstuhlgerechtes WC sind vorhanden.

Und so finden Sie zu uns.

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Eigene Räumlichkeiten der Gemeinde:

  • Christuskirche, 6020 Innsbruck, Martin-Luther-Platz
  • Gemeindezentrum, 6020 Innsbruck, Technikerstraße 50
  • Kreuzkirche, 6176 Völs, Friedensstraße 1

Orte, an denen wir regelmäßig zu Gast sein dürfen:

  • St. Georgskapelle, 6410 Telfs, Georgenweg 63
  • Seekirchl, 6100 Seefeld, Möserer Straße (im Sommer)
  • Kapitelsaal der Pfarrkirche, 6100 Seefeld, Dorfplatz (im Winter)
  • Pfarrkirche, 6092 Birgitz, Dorfstraße

Struktur und Arbeitsweise

Evangelische Pfarrgemeinden haben viele wichtige Aufgaben eigenverantwortlich zu erfüllen.

Der Gemeindevertretung und dem Presbyterium kommen dabei als demokratisch gewählten, entscheidungsbefugten Leitungsgremien besondere Verantwortung zu.

Der aus ihrem Kreis gewählte Kurator (Friedrich Blindow) vertritt die Gemeinde gemeinsam mit den amtsführenden Pfarrern (Werner Geißelbrecht und Bernhard Groß) nach außen in allen Angelegenheiten, die nicht dem Presbyterium vorbehalten sind.

Pfarrkanzlei (Wolfgang Holl) und Kirchenbeitragsstelle (Astrid Zehenter) kümmern sich um organisatorische und administrative Belange und stehen Ihnen für Auskünfte gerne zur Verfügung.

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Die Gemeindevertretung befasst sich mit allen Themen, die für die Gemeindeentwicklung von grundlegender und/oder weitreichender Bedeutung sind.

Beispielsweise bedürfen personelle Angelegenheiten (betreffend Pfarrstellen oder Schaffung von Dienstposten für Angestellte der Pfarrgemeinde), die Durchführung von Bauvorhaben, die Budgeterstellung und der Rechnungsabschluss der Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung.

Im Zuge der Diskussion über den von den PfarrerInnen und LeiterInnen von Arbeitsbereichen erstellten Jahresbericht nimmt die Gemeindevertretung auch Einfluss auf die inhaltliche Orientierung der Pfarrgemeinde.

Die Gemeindevertretung wird alle sechs Jahre von den Mitgliedern der Pfarrgemeinde gewählt - das nächste Mal am 15. April 2018). Neben den 35 gewählten Mitgliedern gehören ihr auch die PfarrerInnen und ReligionslehrerInnen an.

Sitzungen der Gemeindevertretung finden 2 – 3mal jährlich unter dem Vorsitz des Kurators statt. Sie sind öffentlich. Auch Gäste sind daher stets herzlich willkommen, haben allerdings kein Stimmrecht.

Das Presbyterium nimmt wesentliche Leitungsaufgaben eigenverantwortlich wahr.

Gemeinsam mit den PfarrerInnen ist es für die geistliche Leitung der Pfarrgemeinde verantwortlich. Dazu gehört auch

  • die Festsetzung von Zeit und Ort der Gottesdienste;
  • die Einrichtung von Kinder- und Jugendgottesdiensten und die Förderung der außerschulischen Jugendarbeit;
  • die Verantwortung für die diakonische Arbeit in der Pfarrgemeinde;
  • die ökumenische Zusammenarbeit;
  • und die Mitwirkung bei der Bestellung geistlicher Amtsträger oder Amtsträgerinnen.

Ebenso sorgt das Presbyterium verantwortlich für die Vertretung der Pfarrgemeinde. Das umfasst u.a.:

  • die Vorbereitung und Durchführung der Gemeindevertretungswahlen;
  • die Einberufung der Gemeindevertretung und die Ausführung ihrer Beschlüsse;
  • die Erstattung von Vorschlägen über allgemeine kirchliche Angelegenheiten an kirchliche Stellen.

Weiters ist das Presbyterium verantwortlich für die Verwaltung aller Angelegenheiten in der Pfarrgemeinde, soweit sie nicht dem amtsführenden Pfarrer übertragen oder der Gemeindevertretung vorbehalten sind, ferner für den Vollzug der Anordnungen der übergeordneten Stellen und für die rechtliche Vertretung der Pfarrgemeinde. Dieser große Aufgabenblock beinhaltet insbesondere

  • die Personalangelegenheiten;
  • das Finanzwesen;
  • die Vermögensverwaltung (Kirchen und Pfarrhaus);
  • sowie die Organisationsentwicklung und die Berichtslegung;
  • und schließlich die Entscheidung über die Durchführung von Veranstaltungen.

Das Presbyterium wird ebenfalls alle sechs Jahre gewählt, und zwar von der Gemeindevertretung in der ersten Sitzung einer neuen Funktionsperiode.

Gewählte Mitglieder sind derzeit

  • Friedrich Blindow (Vorsitzender, Kurator)
  • Barbara Entstrasser (Schatzmeisterin)
  • Gerhard Hof (Schriftführer)
  • Clemens Plangger
  • Benedict Quirbach
  • Ulrike Riccabona
  • Winfried Slama
  • Thorsten Weber
  • Dieter Weiss
  • Angelika Wille

Weiters gehören auch die PfarrerInnen dem Presbyterium an.

Sitzungen des Presbyteriums finden durchschnittlich einmal pro Monat statt. Zu Jahresbeginn findet außerdem eine ganztätige Klausur statt, um über grundlegende Fragen ohne Zeitdruck beraten zu können.

Bild: Friedrich Blindow

Friedrich Blindow

Presbyter, Vorsitzender, Kurator

Kontakt:

„Seid Täter des Wortes und nicht Hörer allein (Jakobus 1,22) – eine Aufforderung zu verantwortlichem Handeln.“

Wahl der Gemeindevertretung 2018

Am 15. April 2018 wählen wir eine neue Gemeindevertretung für die Jahre 2018 bis 2023.

Die Gemeindevertretung wählt aus ihrem Kreis wiederum die PresbyterInnen, genehmigt den Haushaltsplan, beschließt Neu-, Zu- und Umbauten an kirchlichen Gebäuden sowie über Anstellungen in der Pfarrgemeinde. Die GemeindevertreterInnen beraten und beschließen über alle grundsätzlichen Fragen des Lebens der Pfarrgemeinde.

Das derzeitige Presbyterium hat mit den Wahlvorbereitungen bereits begonnen. Wichtiger erster Schritt ist die Erstellung eines vorläufigen Wahlvorschlags: Es gilt, jene Frauen und Männer zu finden, die in den nächsten sechs Jahren bereit sind, als Mitglied der Gemeindevertretung besondere Verantwortung für die künftige Entwicklung unserer Pfarrgemeinde zu übernehmen.

Informationen zu Wahl aus unserer Gemeindezeitung "Die Brücke" (Advent 2017).

Weitere, jeweils aktuelle Informationen werden wir an dieser Stelle veröffentlichen.

Gemeindeentwicklung

Die Aufgaben und die Arbeit einer Pfarrgemeinde sind vielgestaltig und komplex.

Um möglichst gezielt und effizient arbeiten zu können und in der Fülle der Tagesgeschäfte nicht den Blick für das Wesentliche zu verlieren, liegt unserer Arbeit ein Gemeindeentwicklungskonzept zugrunde. Dieses wurde in einem offenen, basisorientierten Prozess gemeinsam entwickelt und wird regelmäßig evaluiert und weitergeschrieben.

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Erstmals wurde im Herbst 1998 ein Gemeindeentwicklungskonzept für die Christuskirche beschlossen. Anlässlich der erstmaligen Verleihung des Zukunftspreises der Diözese Salzburg-Tirol am 8. Dezember 2000 wurde es mit der Zuerkennung des 2. Preises gewürdigt und wird seither konsequent umgesetzt.

Im Jahr 2002 erfolgte eine erste Evaluierung und Fortschreibung des Konzeptes.

2010/11 erstellte das Presybterium unter breiter Beteiligung ein erneuertes "Gemeindeentwicklungskonzept 2011". Dieses wurde der Gemeindevertretung am 1. April 2011 zum Beschluss vorgelegt. Schauen Sie hinein und sagen oder schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu.

Blick in die Geschichte

Schon zu Beginn der Reformation, um das Jahr 1520, kommen reformatorische Gedanken und Schriften nach Tirol.

Heftiger Widerstand der katholischen Obrigkeit lässt evangelisches Leben aber bald nur noch im Geheimen zu. Erst 1869 konstituiert sich die „Protestantische Glaubensgenossenschaft in Innsbruck“ als provisorische Filiale von Salzburg, 1876 wird die Gemeinde selbständig. Ihre Existenz bleibt aber umstritten.

Als erstes Gemeindezentrum dient eine aufgelassene Schule mit Kapelle in der Altstadt (Kiebachgasse 10). Mit tatkräftiger Unterstützung von vielen Seiten, vor allem aus Deutschland, wird auf einem von der Stadt Innsbruck zur Verfügung gestellten Grundstück im neuen Stadtteil Saggen 1905/06 die Christuskirche mit dem Pfarrhaus errichtet (vgl. historisches Bild aus dem Jahr 1907 rechts).

In der Zwischenkriegszeit, besonders im Austrofaschismus, haben viele Evangelische Probleme im betont katholischen Tirol bzw. Österreich. Manche begrüßen dann den Anschluss an Hitler-Deutschland als Rückkehr ins „Mutterland der Reformation“. Dass der Nationalsozialismus unvereinbar ist mit dem Evangelischen Glauben, wurde zum Teil in erschreckender Weise verkannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstehen in Nordtirol nach und nach sechs weitere Pfarrgemeinden mit Kirchen und Gemeindezentren. Anlässlich der ersten Olympischen Winterspiele in Innsbruck wird im Stadtteil Reichenau 1964 die Auferstehungskirche erbaut, seit 1970 ist die Pfarrgemeinde selbständig.

Im Jahre 2005 zieht die Superintendentur (Kirchenleitung) für Salzburg und Tirol aus Salzburg nach Innsbruck um. 2006 wird die Christuskirche im Saggen generalsaniert und zu einem „Offenen Evangelischen Zentrum“ (OEZ) ausgebaut.

Heute sind wir in Stadt und Land anerkannt und geschätzt und leben unseren christlichen Glauben fröhlich und frei in evangelischer Tradition und guter ökumenischer Verbundenheit. Das breite Angebot der beiden Innsbrucker Pfarrgemeinden findet Anklang bei Mitgliedern und vielen weiteren Interessierten.

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Vielleicht interessiert Sie auch diese kurzgefasste Geschichte der Evangelischen in Österreich.

Nachlese aus dem Gemeindeleben

... und Berichtenswertes mit Blick über den Tellerrand.

2017 - 500 Jahre Reformation

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther 95 Thesen gegen den Ablass.

Dieses Datum steht symbolisch für einen umfassenden, europaweiten Reformprozess in Kirche und Gesellschaft mit weltgeschichtlicher Bedeutung. Den Reformatoren ging es darum, die frohe Botschaft von Jesus Christus wieder neu und befreiend zum Klingen zu bringen: Gott liebt uns Menschen ohne Vorleistung, bedingungslos. Und aus diesem Glauben heraus können wir unser Leben gestalten - fröhlich und engagiert, in Freiheit und Verantwortung.

Was bedeutete es damals, was heißt es heute, den christlichen Glauben in evangelischer Prägung zu leben? Darüber sind wir im Jubiläumsjahr 2017 neu ins Nachdenken und ins Gespräch gekommen. Ein besonderer Höhepunkt war das große Fest „tirol.feiert.evangelisch“ am 21. Oktober 2017 in der Messe Innsbruck. Weitere Veranstaltungen aus dem Jubiläumsjahr finden Sie im Programmheft tirol.feiert.evangelisch: 2017 | 500 Jahre Reformation.

Unzählige Begegnungen, das vertiefte Kennenlernen reformatorischer Theologien sowie von Geschichte und Strukturen der evangelischen Kirchen, die Auseinandersetzung mit den prägenden Persönlichkeiten der Reformation und deren Wirken in Kirche, Politik, Wissenschaft und Kunst - all das hat uns bereichert. Wir hoffen, dass daraus über das Jahr 2017 hinaus viele Neues, Wesentliches wachsen und Frucht bringen kann. Zu diesem Zweck haben wir nun auch ein digitales Archiv eingerichtet und laden Sie herzlich ein zum Nachlesen, Nachhören und Nachschauen.

Auch unter "mehr Information" finden Sie einige Texte und Videos aus dem Jubiläumsjahr.

mehr Information

"Freiheit und Verantwortung" - Gedanken von Bischof Michael Bünker zum Schwerpunkt für das Reformationsjahr

"Luther ist kein Heiliger" - Artikel von Bischof Michael Bünker in der Tageszeitung "Der Standard" am 23.10.2016

"Evangelisch in Tirol" - Festvortrag von Bischof Michael Bünker beim großen Reformationsfest "tirol.feiert.evangelisch" am 21.10.2017 in der Messe Innsbruck

Vorträge der Ring-Vorlesung "Reformation – Konfessionskulturen – Räume" im WS 2016/17 an der Universität Innsbruck zum Nachschauen:

31.10.2017 | Kinder-Reformationsfest

„Bei Gott zählt nicht meine Leistung, sondern ich als Person – Gott liebt uns!“

Beim Kinderreformationsfest haben wir mit Martin Luther entdeckt, dass uns gestellte Aufgaben Spaß machen können, aber unsere Leistung vor Gott nicht entscheidend ist. Schön war's, gemeinsam mit so vielen Kindern und MitarbeiterInnen am Reformation zu feiern!

Fotos: Werner Geißelbrecht

08.10.2017 | Kirchenlauf 2017

8.212,65 Euro! - Sensationelles Ergebnis beim Kirchenlauf ...

In gut bewährter Tradition liefen wir auch heuer wieder zum Erntedank­fest für einen guten Zweck, diesmal mit und für SchülerInnen der Johann Sebastian Bach Musikschule Innsbruck. Anschließend luden wir wie immer zum gemeinsamen Mittag­essen „Speisung der 5000“ ein, um uns zu erholen vom Laufen, Anfeuern und Sponsern, uns zu stärken und den Erfolg gemeinsam zu feiern.

Die JSBM als evangelische Privatschule mit Öffent­lichkeitsrecht kann jeden Euro gut brauchen, um weiterhin hoch­wer­­tigen und professionellen Musik­unterricht anbieten zu können und ihr Potential zu entfalten. So freuen wir uns über die rege Teilnahme und den großen Erfolg. Danke den ausdauernden LäuferInnen und den groß­zü­gigen SponsorInnen!

Fotos: Alexandra Menges und Sonja Thurner-Geißelbrecht

09.07.2017 | Familiengottesdienst mit Entpflichtung von Jutta Binder

Im Familiengottesdienst zum Sommerbeginn haben wir Jutta Binder als Kinder- und Jugendreferentin unserer Gemeinde entpflichtet.

Schon Ende 2015 hat seie eine neue Aufgabe in unserer Kirche übernommen, sie leitet jetzt EFEF Tirol, die neu eingerichtete Evangelische Fachstelle Ehrenamt für Flüchtlinge unserer Diözese.

Fast ein Jahrzehnt lang hat sie die Arbeit mit Kindern hier in der Christuskirche mit viel Liebe und Kompetenz begleitet - und in den letzten Jahren auch den Konfikurs und die Arbeit mit Jugendlichen.

Besonders dankbar sind wir, dass Jutta auch nach ihrem beruflichen Wechsel mit verringerter Stundenzahl weiterhin wichtige Aufgaben bei uns übernommen und dann auch ihre Nachfolgerin, Annemarie Goldbrich, noch eingeschult hat. So konnten wir die Arbeit gemeinsam schaffen und den Übergang gut gestalten.

Juttas Entpflichtung haben wir zum Anlass genommen, auch unser aller "Entpflichtungen" vor dem Sommer zu feiern. "Geh aus mein Herz und suche Freud" - mit diesem Lied sind wir in die Ferien gestartet und haben gemeinsam überlegt, worauf wir uns schon so richtig freuen ...

Fotos: Johannes Obermeier

25.05.2017 | „Reformations-Wallfahrt“ der Tiroler Ordensfrauen

Wenn das keine Sternstunde war: Die alljährliche Wallfahrt der Tiroler Ordensfrauen und Mitglieder der Säkularinstitute führte diesmal zu „den Proteschtanten“:

Anlässlich des Reformations-Jubiläums lud Generaloberin Schwester Pauline Thorer in die evangelische Christuskirche in Innsbruck ein. Etwa 80 Schwestern nahmen am 25. Mai an dieser Tiroler Regionalkonferenz unter dem Titel „Evangelische Kirche in Tirol – Einblicke und Begegnung“ teil.

Bernd Hof, der 25 Jahre Pfarrer an der Christuskirche war, führte zunächst in die Besonderheiten dieser vor zehn Jahren neu gestalteten Kirche ein. Es folgte ein kurzer Überblick über Anliegen und Geschichte der Reformation unter besonderer Berücksichtigung Tirols. Dann stellte Hof das derzeitige evangelische Leben in diesem Bundesland vor.

Prälat Dr. Hermann Steidl, Bischofsvikar für die Orden und spirituellen Bewegungen, hob in seinem Grußwort hervor, dass die Reformation in Tirol großen Anklang gefunden hatte und mit Gewalt ausgerottet worden ist. Umso wichtiger sei nun die ökumenische Zusammenarbeit.

Im anschließenden Gespräch wurden unter anderem Fragen des Abendmahlsverständnisses und des praktischen Zusammenlebens der Konfessionen erörtert. Bei der Schlussandacht wurde in den Fürbitten immer wieder der Wunsch nach mehr gemeinsamem Handeln für den Frieden und für die Benachteiligten laut.

Weil der Gemeindesaal bei der Christuskirche dafür zu klein war, fand das abschließende Gespräch bei Kaffee und Kuchen in den Räumen der katholischen Nachbargemeinde im Saggen statt.

Fotos: Gerhard Hof

18.02.2017 | Superintendentialversammlung Salzburg/Tirol

Am 18. März 2017 tagte die Superintendentialversammlung, unser evangelisches "Kirchenparlament" für Salzburg und Tirol, in der Christuskirche.

Am Podium sehen Sie auf den Bildern als Gast aus Wien Gerhild Hergesell, die Oberkirchenrätin für Kirchenentwicklung. Sie informierte uns unter anderem über die für Planungen zu den 2018 stattfindenden Wahlen in die Gemeindevertretung und die übergemeindlichen Gremien.

Fotos: Gerhard Hof

07.12.2016 | Gottesdienst zur Eröffnung der Synode

Von 7. bis 10. Dezember 2016 tagte die Synode, unser österreichisches evangelisches „Kirchparlament“, in Innsbruck.

Der Eröffnungsgottesdienst fand am 7. Dezember, um 17 Uhr, in der Christuskirche statt. Die Liturgie gestalteten Pfarrerin Assunta Kautzky (Auferstehungskirche) und Pfarrer Werner Geißelbrecht (Christuskirche), es predigte Superintendent Olivier Dantine, die musikalische Gestaltung übernahmen der Chor der Christuskirche unter der Leitung von Thorsten Weber und an der Orgel Diözesankantor Gordon Safari.

Fotos: Marco Uschmann (epd)

 

07.12.2016 | Stadt.Teil.Advent!

Zum zweiten Mal luden wir heuer gemeinsam mit der römisch-katholischen Nachbargemeinde und sozialen Einrichtungen im Saggen zum Stadt.Teil.Advent! ein.

Am Martin-Luther-Platz vor der Christuskirche waren wieder alle herzlich eingeladen, bei Punsch, Glühwein, Keksen, Kiachln und Live Musik ins Gespräch zu kommen und gemütliche vorweihnachtliche Stunden bei unserem Adventmarkt zu verbringen. Organisationen rund um den Martin-Luther-Platz stellten sich und ihre Produkte vor und gaben Einblicke in ihre Arbeit.

Fotos: Gerhard Hof

Tiroler Landespreis für JSBM Kinderchöre

Am 26.10.2016 fand die Preisverleihung am Landhausplatz auf der großen Bühne statt.

45 Kinder aus allen Chor-Kategorien und Altersstufen der Johann-Sebastian-Bach Musikschule Innsbruck - die Minis, die Kids 1 und Kids 2 und die Teens - machten dem Preis alle Ehre und ließen das beliebte Kinderchorlied: "Heute woll'n wir singen, dass uns die Ohren klingen" nach einer Melodie von Tielman Susato hören. Die Kinderchorleiterin und Direktorin der Musikschule, Bärbel Weber, hatte mit allen dieses Lied einstudiert.

Außerdem gab es eine gemeinsame Aufführung mit dem Erwachsenen-Chor aus dem Pitztal, der ebenfalls mit dem Tiroler Landespreis ausgezeichnet wurde. Über 80 Sängerinnen und Sänger haben zusammen gesungen: von Fischen, Fröschen und Wölfen gab es über einem Ostinato der Männerstimmen einen bunten Klangteppich der hohen Stimmen - für Ohren und Augen, nicht zuletzt wegen der bunten Kinderchor T-Shirts, mit den Kleinen und den Großen in Aktion -  ein tolles, klangvolles Bild!

Im Anschluss an den Bühnenauftritt waren beide Preisträger-Chöre in die Georgs-Kapelle geladen und konnten jeweils vier bis fünf Lieder zum Besten geben. Die Kapelle war überfüllt von lauter begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern. Trotz schlechtem Wetter haben sich Eltern, Großeltern und Freunde es sich nicht nehmen lassen, den Kinderchorkindern zu lauschen. Mit großem Beifall und jeweils einer Urkunde wurden sie belohnt.

Es war ein ereignisreicher und äußerst gelungener Chor-Tag für alle Beteiligten!

Bild: Bärbel Weber

Bärbel Weber

Leiterin der Johann-Sebastian-Bach Musikschule Innsbruck

Kontakt:

„Mit Kindern zu singen und zu musizieren bereitet mir selbst die größte Freude und dies mach' ich sehr gerne 'an in und rundum' die Christuskirche!“

28.04.2016 | 10 Jahre Chorleiter Thorsten Weber

Ein Festkonzert in der Christuskirche mit und für Chorleiter Thorsten Weber.

10 Jahre leitet er nun schon den Chor der Gemeinde - und der blüht und gedeiht. Das ist natürlich ein Grund zum Feiern - woran wir uns bei voller Kirche und bestern Laune erfreuen durften.

20.02.2016 | Theater: Ängste freunde

Rainer Schmidt, ehemaliger Feuilletonredakteur einer großen Wochenzeitung, betritt mit einem offen buddhismophoben Wahlkampf die politische Bühne. Seine Wählerinnen und Wähler eint nur eines: die Angst. Es sind Menschen, die nachschauen, ob der Herd eh abgedreht ist. Menschen, die sich im Dunkeln umdrehen, wenn es im Gebüsch raschelt. Menschen, die sich im Selbstgespräch siezen, weil sie sich nicht trauen, sich das Du anzubieten. Kurzum: Menschen, wie du und ich.

mehr Information

Angst ist das Thema unserer Zeit, auf das Politik und Religionen sinnvolle Antworten finden sollten. Johannes Michael Modeß schlüpft in seinem ersten Theaterstück in verschiedenste Rollen, um in einem abendfüllenden Charakterpanorama Menschen zu zeigen, die sich von ihrer Angst leiten lassen. Er überlegt, woher Ängste kommen und wohin sie führen und fragt dabei als Evangelischer Theologe auch immer nach der Rolle der Religionen im Spiel mit der und gegen die Angst. Eingeladen waren alle, die keine Angst hatten, liebgewordene Freundschaften zu überdenken. Denn auch unsere Ängste sind längst ängste freunde geworden! Die Uraufführung des Stücks fand am 20. Februar 2016 im OEZ Christuskirche statt.