Ravenna 2004 ...

Wir waren in Ravenna

Ein Bus voll Tiroler aus Innsbruck und Umgebung, dazu eine Niederösterreicherin und ein Salzburger – wir waren eine bunte Gesellschaft, die wir am Freitagmorgen nach Fronleichnam von der Christuskirche aus nach Süden fuhren. Zu Mittag waren wir schon im sonnigen Süden: Erst besuchten wir in Verona die Kirche San Zeno mit ihrem uralten Bronze-Tor, dann die Arena – wenigstens von außen. Ein Stück hinter Modena erlebten wir sogar den Giro d’Italia – was einem so alles geboten wird! Vor Ravenna wanderten wir dann noch durch die romanische Abtei Pomposa. Nach dem Abendessen konnten wir den lauen Abend mit einem Spaziergang durch die Altstadt, manche auch noch mit einem Glas Wein auf der Piazza del Populo ausklingen lassen. (In Innsbruck hat es da geregnet.)

Der Samstag gehörte ganz den einmaligen Mosaiken. Sie sind leicht zu erreichen, denn die alten Kirchen, Baptisterien und Mausoleen in Ravenna sind zu Fuß nicht mehr als eine Viertelstunde voneinander entfernt. Da war es praktisch, dass unser kleines Hotel sich im Stadtzentrum befand. Und wieder war es ein schöner Abend, während es in den Alpen zu schneien begann.

Am Sonntag ließen wir die Kirche Sant’Apollinare in Classe im früheren Hafen auf uns wirken. Dann hat uns doch ein leichter Regen eingeholt, so dass wir die Andacht im Bus halten mussten. Die Akustik des Gewölbes des Grabmals Theoderichs brachte uns zu sängerischen Höchstleistungen, dann ging es wieder nordwärts. In Trient schien schon wieder die Sonne, so dass wir nach der Besichtigung des Domes unsere Capuccini im Freien schlürfen konnten. Am Brenner blickten dann die schneebedeckten Berge auf uns herab – der Tiroler „Sommer“ hatte uns wieder!

Bericht & Bilder: Bernd Hof

 

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