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Termin Veranstaltung Ort
17.09.2010

19.30 Uhr

Orgelbenefizkonzert

von

Martin Riccabona

Die Orgel der Christuskirche, die 1906 von der damals international renommierten Orgelbaufirma Steinmeyer (Oettingen/D) erbaut und kürzlich von der Firma Kaps (München) restauriert wurde, folgt der Tradition der deutschen Romantik und eignet sich in besonderer Weise für diese Epoche. Sie nimmt unter Vertretern ihrer Art zweifellos eine Sonderstellung in Tirol ein. Martin Riccabona hat für sein Konzert einige wichtige Vertreter der deutschen Romantik (Felix Mendelssohn-Bartholdy, Max Reger, u.a.) ausgewählt, zu denen sich auch französische Zeitgenossen (u.a. Louis Vierne) gesellen. Das Programm wird die Orgel der Christuskirche also ganz „in ihrem Element“ präsentieren. OEZ Innsbruck-Christuskirche

Eintritt frei – um freiwillige Spenden wird gebeten!


1.10.2010

2. Workshop

Gemeindeentwicklungskonzept  

3.10.2010

10 Uhr

Amtseinführung von Pfarrer Lars Müller-Marienburg Auferstehungskirche (Innsbruck-Ost)

10.10.2010

20 Uhr

Konzert "Vergessene Kostbarkeiten"

Andreas Rauch (1592 - 1656) - Evangelischer Kantor im Österreich der Gegenreformation

Zwischen 1610 und 1623 waren evangelische Gottesdienste in Wien-Hernals (im Schloss der Jöger) geduldet; zeitgenössische Berichte sprechen von bis zu 5000 Menschen, die zu diesen Gottesdiensten aus ganz Wien hinzogen.

Einige Sammlungen geistlicher Konzerte und Motetten sind erhalten und bezeugen einen großartigen Komponisten genau an der Schnittstelle verschiedener Zeit- und Regionalstile, vergleichbar etwa mit Heinrich Schütz. Einerseits in seinem frühen Werk noch ganz der älteren Vokalpolyphonie verpflichtet - freilich mit etlichen genialischen lautmalerischen Ideen, die die Konventionen weit hinter sich lassen - hat er offenbar im kaiserlichen Wien, wiewohl evangelisch, genug Kontakt mit dem damals "modernen" italienischen instrumental-vokal gemischten concertato-Stil. Eine extrem virtuose missa concertata für zwei Violinen und Tenor in der Sammlung "newes Thymiaterium, das ist: geistliches Rauchfässlein" (so das Spiel mit seinem namen im Titel) legt davon u.a. Zeugnis ab, das erste Thymiaterium hingegen bestand aus 4- bis 8-stimmigen rein vokalen Motetten. Zum Friedensschluss 1648 komponierte Rauch großartige, vielchörige, reich besetzte Huldigungsmusiken, die es an Raffinesse mit den besten Komponisten seiner Zeit aufnehmen.

Beim Gastkonzert am 10. Oktober 2010 in Innsbruck steht die Sammlung "Missa, Vespera et alii sacri concerti" vo 1641 für zwei Tenöre und Continuo im Mittelpunkt. Die gedruckten Stimmbücher haben sich in Weimar und Budapest erhalten, erstmals wird diese Musik für dieses Konzert wieder zusammengefügt und kann nach fast 370 Jahren wieder erklingen.

 

Gernot Heinrich, Tenor

Daniel Johannsen, Tenor

Florian Wieninger, Viola da Gamba

Christopher Dickie, Theorbe

Matthias Krampe, Orgel und Cembalo

OEZ Innsbruck-Christuskirche

Eintritt frei – um freiwillige Spenden wird gebeten!


12.10.2010

20.30 Uhr

Living Room

Manu Delago &

Christoph Pepe Auer

Nachdem Christoph Pepe Auer und Manu Delago bereits in verschiedenen Projekten zusammen gespielt haben, entdeckten sie die perfekte Ergänzung der außergewöhnlichen Instrumente Bassklarinette und Hang. Mit diesem Pionier-Projekt begibt sich das Duo in musikalisches Neuland, welches den Zuhörer auf eine seelenberührende Reise schickt. Im Rahmen ihrer Tournée zur CD Präsentation des neuen Albums gastieren die beiden Musiker am 12. Oktober 2010 im OEZ Innsbruck. OEZ Innsbruck-Christuskirche

Tickets €12 Vorverkauf, €15 Abendkassa (€10 VK/€12 AK für Schüler/Studenten). Ticketreservierung ab September unter oez@innsbruck-christuskirche.at 

bzw.

Tel. 0650 - 50 51 192.


YASMIN
SO, 24.10..2010,

19.30 Uhr
Regie: Kenneth Glenaan
OV (Englisch, Punjabi) mit Untertiteln
FSK Altersfreigabe: 14 Jahre

Eine junge Pakistani der zweiten Generation hat sich in Nordengland zwischen den Kulturen eingerichtet und ihren individuellen Weg gefunden. Ihre Situation ändert sich schlagartig nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York. Der lehrstückartig entwickelte Film führt sinnfällig vor Augen, wie rasch die interkulturellen Annäherungen der letzten Jahrzehnte hinweggefegt werden können. Dass vor allem die Alten und Frauen unter der regressiven Entwicklung leiden, wird ebenso scharfsinnig wie zornig registriert, wobei der Film in der bitteren Erkenntnis gipfelt, dass es ein Weiterleben wie zuvor nicht geben wird. OEZ Innsbruck-Christuskirche

Eintritt frei – um freiwillige Spenden wird gebeten!

Im Anschluss: Filmgespräch


19.11.2010

19.30 Uhr

Teatro Caprile

Servet in Genf

Auf Anregung von Landessuperintendent HB Pfr. Mag. Thomas Hennefeld zum 500. Geburtstag des Reformators Johannes Calvin im Vorjahr einstudiert, wurde das Drama "Servet in Genf" von Albert J. Welti (1894 - 1965) bisher erfolgreich in Wien, Graz, Villach, Vorarlberg und der Schweiz präsentiert. Es zeichnet ein differenziertes Bild des Reformators, dessen Ethik auch für den Erfolg des Bankenplatzes Schweiz mitverantwortlich ist. Welti stellt die beiden Kontrahenten Calvin und Servet als kompromisslos ihrem Glauben verpflichtete und in ihrer Psyche durchaus herzliche und bisweilen auch brüchige Personen dar. Das Drama, das 1931 im Stadttheater Bern uraufgeführt
wurde, endet vor dem grausamen Gerichtsverfahren und der brutalen Hinrichtung. Das Schicksal des spanischen Arztes Miguel Servet, des Leugners der Trinität Gottes, ist eine Hauptursache eines weithin negativen Calvin-Bildes. Heute wird er deshalb zu Unrecht als protestantischer Taliban verschrien. Vergessen wird dabei, dass er wesentliche Impulse zur Trennung
von Kirche und Staat gab.
OEZ Innsbruck-Christuskirche

Eintritt frei – um freiwillige Spenden wird gebeten!


PEACE KICKING MISSION Kosovo - Fußball ist Kommunikation
SO, 12.12.2010, 19:30 Uhr
Regie: Peter Waldenberger
Produktion: name*it mit Clemens Foschi, Thomas Haunschmi, Monika Kalcsics, Christian Lerch, Peter Waldenberger
Kamera: Thomas Woschitz, Miguel Dieterich

Peace Kicking Mission Kosovo
Ballestrische Auseinandersetzung als Menschen und Kultur verbindende Momentaufnahme

Ein Film-Projekt von name*it – Verein zur Vermittlung medial unterrepräsentierter Themen

Freizeitfußballer aus Österreich und Deutschland machen sich auf den Weg in den Kosovo nach Priština und Mitrovica. Ihre Mission: Fußball spielen. Ihre Mitspieler Kosovaren und Serben.

Die name*it-Kicker haben in den letzten Jahren auf Reisen die Erfahrung gemacht, dass sprachliche und kulturelle Barrieren über das gemeinsame Fußballspiel schnell ausgeräumt werden und letztlich gar nicht mehr existieren. 
Während in Österreich und in der Schweiz die Vorbereitungen für die Euro 2008 liefen, schafften die Peace-Kicker über das Fußballspiel filmisch Aufmerksamkeit für die krisengeschüttelte Region.

Drei Wochen ziehen die name*it-Kicker durch Priština und Umgebung und lassen keine Möglichkeit aus, Fußball zu spielen. Sie reagieren spontan auf die lokalen Gegebenheiten. Sie nehmen teil, organisieren ein Fußballturnier und inszenieren. Begleitet werden sie von einem Kamerateam und einer Reporterin. Aus dem Spiel entwickeln sich Gespräche, aus den Gesprächen Geschichten. Hinter jedem gegnerischen Dress findet sich eine Biografie. Abseits des Feldes will der Film die Kosovo-Fußballer in ihrem persönlichen und sozialen Umfeld portraitieren.  
www.nameit.at

OEZ Innsbruck-Christuskirche

Eintritt frei – um freiwillige Spenden wird gebeten!

 
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