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DESCRIPTION:Terroranschlag in Wien: Tiefe Betroffenheit in Evangelischer Ki
 rche\n\nBischof Chalupka: Terror darf Zusammenhalt nicht spalten - Superin
 tendent Geist: Vertrauen erhalten und festigen\n\nWien (epdÖ) – Tiefe Betr
 offenheit haben Vertreter der Evangelischen Kirche in Österreich nach dem 
 Terroranschlag in der Wiener Innenstadt am Abend des 2. November geäußert.
  Der evangelisch-lutherische Bischof Michael Chalupka sagte in einer erste
 n Reaktion via Facebook und Twitter: „Wenn die Worte versagen\, bleibt mir
  nur das stille Gebet für die Opfer und ihre Angehörigen und die Helferinn
 en und Helfer. Wien hält zusammen für das Leben in dieser Stadt. Terror da
 rf den Zusammenhalt nicht spalten!“\n\nDer Wiener evangelische Superintend
 ent Matthias Geist betonte in einer Aussendung: „Als Kirche und Gesellscha
 ft trauern wir um die Verletzten und alle Opfer mit ihren Angehörigen und 
 beten für sie. Wir bleiben solidarisch mit allen Kräften\, die die Würde a
 ller Menschen und die Unversehrtheit des Lebens fördern und erhalten.“ Man
  würde weiterhin daran mitwirken\, das demokratisch-rechtsstaatliche und v
 ertrauensvolle Geschehen in der Großstadt Wien zu erhalten und über alle G
 esinnungsunterschiede hinweg zu festigen. „Als Superintendent der Evangeli
 schen Kirche in Wien denke ich ganz besonders an alle jene\, die in versch
 iedenster Weise in Angst und Schrecken versetzt wurden.“ Der Anschlag sei 
 eine „unglaubliche Attacke auf ein friedliches Miteinander“ der Menschen i
 n Wien\, das Ausmaß der Gewalt schockierend.\n\nDer niederösterreichische 
 Superintendent Lars Müller-Marienburg zeigte sich am Montagabend auf Faceb
 ook „im Gebet mit der Stadt Wien verbunden. Besonders mit den Einsatzkräft
 en und mit all denen\, die jetzt in Lokalen\, Theatern\, Konzertsälen und 
 der Staatsoper ausharren. Gott behüte euch in dieser Nacht und bringe euch
  sicher nach Hause!“\n\nDiakonie-Direktorin Maria Katharina Moser schrieb 
 Dienstagvormittag auf der Website der Diakonie Österreich: “Wir trauern um
  die Toten und fühlen mit den Angehörigen.” Angesichts des Terrors wirkt e
 ine Kerze klein. Aber auch das kleinste Licht steht für etwas Großes: Für 
 Wärme gegen Kälte. Für Sicherheit angesichts der Angst. Für Liebe statt Ha
 ss.” Sie wünsche sich\, dass “das warme Licht der Kerze unsere Herzen wärm
 t und Kälte\, Angst und Hass vertreibt“.\n\nÖRKÖ: „Der Glaube des Evangeli
 ums ist stärker“\n\nAuch der Vorstand des Ökumenischen Rates der Kirchen i
 n Österreich (ÖRKÖ) hat angesichts des Terroranschlags zum “Einsatz für Fr
 eiheit\, Frieden und Demokratie” aufgerufen. „Der Glaube des Evangeliums i
 st stärker. Dieser Glaube ist stärker als der Terror und stärker als die A
 ngst und die Verunsicherung. Im Blick auf Jesus Christus gedenken die Kirc
 hen der Opfer der Terrornacht in Wien\, der Toten\, der Verletzten\, der A
 ngehörigen und Freunde aller Betroffenen.” Österreich gedenke in dieser sc
 hwierigen Zeit der Pandemie der Wiedererringung von Freiheit und Frieden v
 or 75 Jahren – “nicht mit großen Worten und pompösen Feiern\, sondern mit 
 der Entschlossenheit\, diese Errungenschaften von Freiheit\, Frieden und D
 emokratie durch niemanden in Gefahr bringen zu lassen.” Dieses Land und se
 ine Menschen ließen sich nicht entmutigen\, “sie gehen weiter auf dem Weg 
 von Gerechtigkeit\, Respekt und Nächstenliebe. Die Kirchen wollen diesen W
 eg aus der Kraft des Evangeliums mittragen.“\n\nGEKE: “Glaube ist Anker in
  Unsicherheiten des Lebens”\n\nIn einer gemeinsamen Aussendung haben der G
 eneralsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) Mar
 io Fischer und die Verantwortlichen der drei Evangelischen Kirchen in Öste
 rreich auf den Anschlag reagiert. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei den
  Angehörigen der Opfer. Wir denken auch an die vielen Menschen\, die letzt
 e Nacht in der belebten Innenstadt Wiens Todesängste durchstehen und Gewal
 t miterleben mussten\,“ sagte Fischer. „All unsere Sicherheitsvorkehrungen
  können keine hundertprozentige Sicherheit bringen\,“ betonen die Kirchenl
 eitenden Michael Chalupka\, Thomas Hennefeld und Stefan Schröckenfuchs für
  die lutherische\, reformierte und methodistische Kirche in Österreich. De
 r Glaube sei ein Anker in den Unsicherheiten des Lebens. Er könne helfen\,
  angesichts der schockierenden Geschehnisse zusammenzustehen und Mut zu fa
 ssen\, um aufeinander zuzugehen.\n\nReaktionen aus dem Ausland\n\nIn einer
  Presseaussendung von Dienstagmittag sagte der Ratsvorsitzende der Evangel
 ischen Kirche in Deutschland\, Heinrich Bedford-Strohm\, der islamistische
  Terroranschlag in Wien sei ein “Anschlag auf die Menschlichkeit überhaupt
 ” gewesen. “Sich beim Morden auf Gott zu berufen\, ist zynisch und die sch
 limmste Form des Missbrauchs von Religion. Der Glaube an Gott steht für Li
 ebe und Barmherzigkeit. Fundamentalistische Gewalttäter versuchen\, Gift z
 u streuen\, indem sie Hass schüren und Angst und Schrecken verbreiten. Abe
 r es wird ihnen nicht gelingen.” Man werde weiter konsequent für wechselse
 itige Achtung und Toleranz zwischen den Religionen und Weltanschauungen ei
 ntreten.\n\nDie Bischöfin der Evangelischen Kirche in Norddeutschland\, Kr
 istina Kühnbaum-Schmidt\, äußerte sich Dienstagfrüh auf Twitter “entsetzt 
 und erschüttert über den Anschlag in Wien”. Sie sei im Gebet bei den Opfer
 n\, ihren Angehörigen und allen\, die in Angst und Schrecken seien. “Wir m
 üssen zusammenstehen gegen Hass und Gewalt\, für die Würde aller Menschen 
 und ein Leben in Freiheit\, Liebe und Verantwortung”\, so die Landesbischö
 fin.\n\nHermann Glettler\, Bischof von Innsbruck\n\n„Es ist für uns alle e
 rschütternd\, welches Ausmaß an Zerstörung von hasserfüllten und radikalis
 ierten Menschen ausgehen kann. Die Verwundbarkeit unserer offenen Gesellsc
 haft wird uns leider durch derartige Gewaltexzesse immer öfter vor Augen g
 eführt. Unser ganzes Mitgefühl und Gebet gilt allen unmittelbar Betroffene
 n und den Angehörigen der Toten und Verwundeten. Zukünftig wird es zusätzl
 ich zu den externen Sicherheitsanstrengungen vor allem auch stärkere Inves
 titionen in das fragile Miteinander unser pluralen Gesellschaft geben müss
 en. Nur mit einem starken und belastbaren WIR können die zukünftigen Herau
 sforderungen gemeistert werden. Wir brauchen gerade jetzt mehr Verbundenhe
 it über alle milieuspezifischen\, kulturellen und religiösen Grenzen hinwe
 g\, mehr ‚soziale Freundschaft’ (Papst Franziskus) und Aufmerksamkeit für 
 Menschen\, die das Gefühl haben\, auf der Verliererseite der Gesellschaft 
 zu sein.“\n\n\n\nFoto: pixabay
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SUMMARY:Glockengeläut im Gedenken an die Opfer des Terrors in Wien
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