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Gebet und Nothilfe für die Menschen in und aus der Ukraine

Der russische Krieg gegen die Ukraine macht viele betroffen und fassungslos. Wie können wir auf die zerstörerische Gewalt reagieren?

Dietrich Bonhoeffer hat einmal geschrieben: „Unser Christsein wird heute nur in zweierlei bestehen: im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen.“ - An beidem können wir uns beteiligen und uns solidarisch erweisen mit den Menschen in und aus der Ukraine:

Am 27. März 2022 haben wir zu einer musikalischen Benefiz-Friedensandacht in die Christuskirche eingeladen. Sehr viele sind gekommen und haben damit ein Zeichen gesetzt für Frieden, Solidarität und Nächstenliebe. Die Spenden in der Höhe von 3.518,66 Euro wurden zu Gänze an die Diakonie Katastrophenhilfe überwiesen. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden sowie die Spenderinnen und Spender!

Im Haus Marillac nahe der Christuskirche wurde das Tiroler Ankunftszentrum für aus der Ukraine geflüchtete Menschen eingerichtet. Pfarrerin Silke Dantine ist regelmäßig vor Ort und hilft mit - unter "mehr Information" (s.u.) finden Sie einen Bericht von ihr vom 29. April 2022. Um Ankommende in besonderen Fällen schnell und unbürokraisch unterstützen zu können, haben wir einen Akuthilfefonds eingerichtet. Wenn Sie etwas beitragen möchten, überweisen Sie bitte auf das Diakonie-Konto unserer Gemeinde, IBAN AT22 3600 0003 0057 0077, Verwendungszweck: „Akuthilfe Ukraine“.

Derzeit werden im Ankunftszentrum folgende Dinge gebraucht - bitte um Abgabe im Pfarramt, wenn Sie etwas spenden möchten:

Ukraine-Nothilfe der Diakonie - Brief von Bischof Michael Chalupka und Diakoniedirektorin Maria Katharina Moser vom 4. April 2022. Vgl. dazu auch: "So helfen wir" - Brief von Bischof Michael Chalupka und Diakoniedirektorin Maria Katharina Moser vom 15. März 2022.

Diakonie-Katastrophenhilfe für die Ukraine. Hier finden Sie alle Informationen, wie Sie der Evangelischen Diakonie beim Helfen helfen können. Derzeit werden v.a. Geldspenden benötigt, um geflüchtete Menschen vor Ort rasch und effizient unterstützen zu können.

Caritas-Katastrohphenhilfe für die Ukraine. Hier können Sie sich u.a. für das Projekt füreinand' anmelden. Wer hier in Tirol mit freiwilliger Hilfe, Sachspenden und Unterkünften helfen will, wird dann laufend informiert, was wo gebraucht wird.

Informationsseiten des Landes Tirol zur Ukraine-Hilfe. Hier finden Sie u.a. offizielle Informationen zu Unterkünften und Anlaufstellen für aus der Ukraine Geflüchtete.

Ökumenisches Friedensgebet für Europa in der Auferstehungskirche mit den Pfarrern Rainer Dahnelt und Paul Kneussl: jeden Mittwoch bis zu den Sommerferien, jeweils um 19 Uhr.

Friedensgebet für die Ukraine vom 24.02.2022 aus der Lutherischen Stadtkirche in Wien mit Bischof Michael Chalupka, den Ortspfarrer*innen Julia Schnizlein und Wilfried Fussenegger, Diakoniedirektorin Maria Katharina Moser u.a. - online auf YouTube abrufbar.

mehr Information

Pfarrerin Silke Dantine berichtet (29. April 2022):

„In den letzten Wochen hat mich die enorme Hilfsbereitschaft für Vertriebene aus der Ukraine tief berührt. Der Aufruf, mit Spenden zu helfen, ist auf viele offene Ohren in unserer Gemeinde gestoßen. Mit Kollekten, dem Benefizkonzert und durch zahlreiche Spenden konnte der Katastrophenhilfe der Diakonie finanziell großzügig geholfen werden. Aber auch mit den zahlreichen Sach- und Geldspenden vor Ort konnten wir im Ankunftszentrum im Haus Marillac tatkräftig helfen. Ihnen allen ein großes Dankeschön für Ihre Hilfe!

Zurzeit kommen 100 – 150 Menschen in der Woche neu im Haus Marillac an. Hier werden sie registriert, bekommen medizinische Hilfe, drei Mahlzeiten am Tag und eine Schlafmöglichkeit, bevor für sie eine Unterbringung für längere Zeit gefunden wird. Alle Menschen werden hier mit Bettwäsche, Hygieneartikeln und Handtüchern ausgestattet. Dank der vielen Kleiderspenden können sie auch diesbezüglich mit dem Notwendigsten versorgt werden. Und Dank der vielen abgegebenen Taschen und Koffer kann auch alles gut für den weiteren Weg verpackt werden. Auch bei spezieller Diätnahrung können wir schnell und unkompliziert helfen. Viele haben ihre Haustiere mit auf die Flucht genommen. Diese können auf Grund der Spenden auch tiergerecht versorgt werden.“

Wenn Sie weiterhelfen möchten, können Sie direkt an die Diakonie spenden. Hier sind die Spenden steuerlich absetzbar. (Diakonie Katastrophenhilfe, IBAN: AT07 2011 1800 8048 8500).

Nähere Informationen, welche Hilfe im Moment konkret gebraucht wird, finden Sie weiter oeben auf dieser Homepage.
 

Was ist evangelisch?

Wie geht das eigentlich und was bedeutet das: Evangelisch glauben und leben?

Wofür stehen wir, was ist uns wichtig und wofür engagieren wir uns?

In der Evangelischen Kirche gibt es kein zentrales, unfehlbares Lehramt. Entsprechend vielfältig sind die Meinungen und Überzeugungen ihrer Mitglieder. Als Einzelne und als Gemeinschaft orientieren und prüfen wir uns aber immer wieder am biblischen Zeugnis und insbesondere am Geist Jesu. So bilden sich im Nachdenken und im Austausch typisch evangelische Standpunkte heraus.

Auf der Homepage unserer Evangelischen Kirchen in Österreich finden Sie dazu die Seite Evangelisch von A-Z.

Informationen sind wertvoll, das eigene Erleben aber noch einmal etwas Anderes. Sie sind herzlich eingeladen, an unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen teilzunehmen. Oder vereinbaren Sie einen Termin mit einer oder einem von uns. Wir freuen uns über Ihr Interesse und kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch!

Wer ist Mitglied unserer Gemeinde?

In unserer Gemeinde ist jede*r herzlich willkommen. Aber wer gehört offiziell dazu?

Mitglied in unserer Evangelischen Gemeinde Innsbruck-Christuskirche sind in der Regel alle Evangelischen mit Hauptwohnsitz auf unserem Gemeindegebiet – unabhängig von der Staatsbürgerschaft, lutherische (A.B.) und reformierte (H.B.) Christ*innen. Sollten Sie neu zugezogen sein, bitten wir Sie herzlich, mit uns Kontakt aufzunehmen.

Im Raum Innsbruck und Umgebung gibt es zwei Evangelische Pfarrgemeinden. Ob Sie zu unserer oder zur Nachbargemeinde an der Auferstehungskirche gehören, erkennen Sie grob in der Grafik nebenan. Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie bitte in einer unserer beiden Gemeinden nach.

Wenn Ihr Hauptwohnsitz anderswo liegt, können Sie auch die Christuskirche als Wunschgemeinde wählen (s.u. unter "mehr").

Ob als Mitglied oder als Gast: Schauen Sie gerne einfach einmal vorbei - oder besuchen Sie uns regelmäßig ...

mehr Information

Wenn Sie Mitglied einer anderen Evangelischen Pfarrgemeinde in Österreich sind und bei uns Mitglied werden möchten, schicken Sie uns bitte Ihren ausgefüllten Wahlgemeindeantrag.

Wenn Sie aus unserem Gemeindegebiet weg übersiedeln und trotzdem in unserer Pfarrgemeinde Mitglied bleiben möchten, schicken Sie usn bitte Ihren ausgefüllten Bleibeantrag.

Ihre Anträge werden in der jeweils nächsten Sitzung dem Presbyterium vorgelegt, anschießend erhalten Sie von uns einen rechtsgültigen positiven Bescheid.

Evangelisch werden - wie geht das?

Durch Taufe oder Eintritt wird man Mitglied der Evangelischen Kirche und einer konkreten Gemeinde.

Evangelisch wird man meistens durch die Taufe in einer Evangelischen Gemeinde. Das betrifft vor allem Kinder, aber auch Erwachsene, die noch nicht getauft wurden. Die Taufe kann im Sonntagsgottesdienst oder als eigener Taufgottesdienst gefeiert werden.

Getaufte Christ*innen, die aus einer anderen Kirche ausgetreten sind, können durch Eintritt evangelisch werden. Das geht ganz einfach unter Vorlage des Taufscheins und einer Austrittsbestätigung der zuständigen Behörde (Stadtmagistrat oder Bezirkshauptmannschaft). Dasselbe gilt für ehemalige Mitglieder der Evangelischen Kirche. Der Eintritt kann auf Wunsch mit einem Segen im Sonntagsgottesdienst gefeiert werden.

Eine Taufe oder ein Eintritt will gut überlegt und vorbereitet sein. Wenn Sie sich dafür interessieren, laden wir Sie darum herzlich ein zu einem persönlichen Gespräch mit einem Pfarrer oder einer Pfarrerin. Dabei können inhaltliche und auch organisatorische Fragen zur Sprache kommen und beantwortet werden.

Kirchenbeitrag

Unsere Evangelische Kirche wird finanziell großteils von ihren Mitgliedern getragen.

Auf Basis des Bundesgesetzes 182 vom 6. Juli 1961, dem sogenannten Protestantengesetz, heben wir von unseren Mitgliedern Beiträge ein. Auf diese Weise werden unsere finanziellen Verpflichtungen möglichst gerecht von allen Evangelischen mitgetragen. Im Namen der Pfarrgemeinde sagen wir ein herzliches Dankeschön an alle, die bei uns Kirchenbeitrag bezahlen!

Brief von Bischof Michael Chalupka zum Kirchenbeitrag 2022 (Corona)

Die Höhe des jeweiligen Kirchenbeitrags incl. der sogenannten Gemeindeumlage (in der Christuskirche der übliche "Aufschlag" von 15 %) wird entsprechend den geltenden Ordnungen individuell berechnet. Die Bemessungsgrundlage wird aufgrund von Einkommensnachweisen (vgl. unter "mehr Information")  ermittelt oder basierend auf statistischen Daten geschätzt.

Insgesamt 38 % der Zahlungen verbleiben in der eigenen Gemeinde und tragen so unmittelbar zur Finanzierung unserer Arbeit vor Ort bei. Der Rest wird an die Gesamtkirche weitergeleitet. Der Großteil davon fließt in die Gehälter der Pfarrer*innen, kommt also letztlich auch wieder uns allen hier in Innsbruck und Umgebung zugute.

Wenn Sie bei uns Mitglied sind oder werden wollen und Sie Fragen oder Rückmeldungen zum Kirchenbeitrag haben, sich Ihre Einkommens­verhältnisse geändert oder wir diese falsch eingeschätzt haben, zögern Sie bitte nicht, sich bei unserer Kirchenbeitrags-Referentin, Astrid Zehenter, zu melden. Sie nimmt sich gerne für Sie Zeit: Montag bis Donnerstag, 9-12 Uhr, Tel. 0512/58 84 71-15, kirchenbeitrag@innsbruck-christuskirche.at.

Übrigens: Bis zu einer Höhe von 400 Euro kann der von Ihnen geleistete Kirchenbeitrag in Österreich in Ihrer Arbeitnehmer- bzw. Einkommensteuerveranlagung als Sonderausgabe berücksichtigt werden. Näheres zur Vorgangsweise finden Sie unter "mehr Information". Beachten Sie ggf. auch die Möglichkeit, Kirchenbeitragszahlungen für Angehörige zu berücksichtigen. Unsere Kirchenbeitragsreferentin informiert Sie gerne.

mehr Information

Was ist die Bemessungsgrundlage für den Kirchenbeitrag?

Zur Bemessung des Kirchenbeitrages wird das gesamte Jahreseinkommen herangezogen; es werden also auch die Sonderzahlungen (13./14. Gehalt) einberechnet. Gibt es kein Erwerbseinkommen, wird das Arbeitslosengeld, Karenzgeld, etc. zur Bemessung herangezogen.

Details zum „steuerpflichtigen Einkommen" im Sinne der Kirchenbeitrags- und Finanzausgleichsordnung

Wie können Ihre Kirchenbeitragszahlungen steuermindernd berücksichtig werden?

Die Evangelische Kirche in Österreich ist nach § 18 Abs 8 EstG gesetzlich dazu verpflichtet, die ab 1.1.2017 jährlich bezahlten Kirchenbeiträge zur Berücksichtigung als Sonderausgabe in der Arbeitnehmer- bzw. Einkommensteuerveranlagung bis Ende Februar des Folgejahres elektronisch an das Finanzamt zu melden. Ausschließlich auf Grundlage dieser Meldung können jährlich bis € 400,-- als Sonderausgabe steuerlich geltend gemacht werden. Sie können die Datenermittlung bei Ihrer Kirchenbeitragsstelle schriftlich untersagen. Die Absetzung des Kirchenbeitrags bei der Lohn- und Einkommensteuer ist dann nicht möglich.

Wenn Sie für Ihren Partner oder für Ihre Kinder Kirchenbeitragszahlungen übernehmen, beachten Sie bei der Veranlagung die Beilage L 1d zur besonderen Berücksichtigung von Sonderausgaben und die Hinweise in der Ausfüllhilfe.

Nähere Informationen und Formular zur Untersagung der Meldung Ihrer Kirchenbeitragszahlungen ans Finanzamt

Evangelisch in Innsbruck und Umgebung

Pfarrgemeinden, Organisationen, Einrichtungen und Initiativen evangelischen Hintergrunds.

Erleben und spüren Sie die Bandbreite evangelischen Lebens in Innsbruck und Umgebung!

Auferstehungskirche > Unsere Evangelische Nachbargemeinde in Innsbruck
Sichtbar Evangelisch > Die Evangelische Superintendenz A.B. Salzburg und Tirol
EJ S-T > Die Evangelische Jugend Salzburg-Tirol
Johann-Sebastian-Bach-Musikschule Innsbruck > Die Musikschule unserer Gemeinde
Montessori Innsbruck > Kinderkrippe, Kindergaren und Schule in evangelischer Trägerschaft
EBiT Evangelisches Bildungswerk in Tirol > Das Evangelische Bildungswerk in Tirol
Die Johanniter > Soziales Engagement mit christlicher Tradition
Student*innen-Wohnheim Saggen > Der Diakonischer Verein Tirol bietet Studierenden ein Zuhause
Diakoniewerk Tirol > Begleitung für Menschen mit Behinderung aller Altersstufen
Diakonie Flüchtlingsdienst > Vielfältige Unterstützung für Flüchtlinge
ENFI > Evangelisches Netzwerk für Flüchtlinge Innsbruck
Verein für Obdachlose > Entstanden auf Initiative des evangelischen Pfarrers Günter Jonischkeit
Der Brunnen > Seelsorgerisches Angebot im DEZ Einkaufszentrum

Evangelisch in Österreich und darüber hinaus

www.evang.at > Die Evangelische Kirche A.u.H.B. (lutherisch und reformiert) in Österreich
EJÖ > Die Evangelische Jugend Österreich
EKD > Die Evangelische Kirche in Deutschland
www.evangelisch.de > Viele Informationen und Impulse zum Evangelischsein
www.online-glauben.de > Glaubenskurs: Spur 8. Entdeckungen im Land des Glaubens

Umweltschutz

Die Christuskirche engagiert sich für Umweltschutz, Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit.

Mit folgenden Projekten und Initiativen beschäftigen wir uns intensiv:

Hier finden Sie alle Informationen zu Umwelt- und Klimaschutz der evangelischen Kirche in Österreich.

Das Kirchenjahr ab dem 1. Advent 2021 haben die Evangelischen Kirchen in Österreich zum "Jahr der Schöpfung" ausgerufen - informieren Sie sich dazu auf unserer Homepage.

Sie haben ein gutes Auge für "die Schönheit der Schöpfung"? - Machen Sie mit beim gleichnamigen Fotowettbewerb der Evangelischen Superintendenz Salzburg-Tirol. Einsendeschluss: 4. Oktober 2022.

mehr Information

Das Motto der Klimakollekte lautet "CO2 vermeiden - reduzieren - kompensieren" und sie unterstützt, klimafreundlich zu handeln und so die Schöpfung zu bewahren.

Klimacent übernimmt Verantwortung für die rasche Umstellung auf einen klimaneutralen Betrieb und Mitverantwortung für die politischen Willensbildung zur Kostenwahrheit bei Energie, Lebensmittel und Ressourcen. Hier kann man sich über das aktuelle Produktkonzept informieren.

Unsere verbleibenden Emissionen werden nach Möglichkeit über Projekte der Klima-Kollekte im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz ausgeglichen. Die Projekte werden durch Fachorganisationen der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen entwickelt und dienen sowohl dem Klimaschutz als auch der Armutsbekämpfung vor Ort. Siehe auch www.klima-kollekte.at.